Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule Reilingen

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Berufemesse online

Zukunft Karriere Rhein-Neckar
Berufsmesse und Kontakte knüpfen einmal anders: Schülerinnen und Schüler unserer Klassen 9a von Frau Kücük und 10a von Frau Erlitz hatten im Auftrag der Schule zahlreiche Online-Dates. Um Missverständnissen vorzubeugen: Wir mutieren als Schule natürlich nicht zur Partnervermittlung - höchstens in Sachen Berufswahl-, sondern bieten unseren Abschlussklassen eine zusätzliche Gelegenheit, Kontakte mit regionalen Firmen, Betrieben und Unternehmen aufzunehmen, um zahlreiche Ausbildungsstellen zu finden.
Doch von vorn: Berufsorientierungslehrer Philipp Seitz meldete die Abschlussklassen für das digitale Berufeprojekt „Zukunft Karriere Rhein-Neckar“ an, welches vom Mannheimer Morgen der Haas Media GmbH in Person von Christoph Metz initiiert wurde. Dabei brachte Herr Metz über 120 Unternehmen aus der Region mit ins Boot, die bereit waren, über Videokonferenzen mit Schülerinnen und Schülern der Region zu sprechen und zum Teil sogar direkte Vorstellungsgespräche zu vereinbaren – dies alles ohne Bewerbungsanschreiben, Zeugnisnoten und Bewerbungsmappe!
Im Vorfeld legten sich die Jugendlichen ab Schuljahresbeginn in mehreren Unterrichtsstunden des Faches WBS über die App „Talente Finder“ ein eigenes, persönliches Profil an. Darin stellten sie sich dar, wie sie sich selbst sehen und wie sie sind – mit Hervorhebung ihrer Stärken. Die Profile sollten absichtlich eher typischen Profilen gleichen, die man aus diversen „Social Medias“ kennt, die etwa ein Motto beinhalten, Hobbies hervorheben, aber auch Charaktereigenschaften zeigen sollen wie z. B. Zuverlässigkeit oder Durchhaltevermögen usw. Ist das Profil dann einmal angelegt, konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus den über 120 Unternehmen die herausfischen, die sie interessierten. Die Profile der Firmen boten dabei die freien Ausbildungsstellen dar und beschrieben zugleich detailliert, welche Tätigkeitsfelder diese beinhalteten, wie lange die Ausbildung dauert oder wann die Ausbildung beginnt und vieles mehr. Aus den vielen Unternehmen filterten die Schülerinnen und Schüler durch Angabe eines oder mehrerer Berufsfelder die heraus, die tatsächlich für ihre Interessen in Frage kamen. All dies funktionierte einerseits im WBS-Unterricht in der Schule, als auch anschließend zu Hause am Tablet, Notebook oder gleich am eigenen Smartphone, auch von überall unterwegs.
Wie in einer bekannten Dating-App konnten Schüler nun Firmen liken oder „wegswipen“, also durch Wischen angeben, dass sie ggf. nicht interessiert sind. Im Anschluss konnten die Unternehmen die Profile der Schülerinnen und Schüler sehen, die sich für sie interessierten und „zurück-liken“. Fand dadurch ein gegenseitiges Interesse statt, ergab dies ein „Match“! Jetzt galt es, sich durch eine kurze Textnachricht für den großen Dating-Tag am 07. Oktober mit der jeweiligen Firma, bei der es zum Match kam, eines der 15-minütigen Zeitfenster zu vereinbaren, um miteinander ins Gespräch zu kommen.
Der 07. Oktober stand also ganz im Zeichen der zahlreichen Online-Dates – zwischen Schülern und Unternehmen. Mit schuleigenen Tablets bewaffnet verteilten sich die Jugendlichen über das Schulhaus und führten via Online-Konferenz Videochats mit Personalern der Firmen. Das hat nach einiger Nervosität bei vielen schließlich richtig Spaß gemacht. Durch das Kontakteknüpfen konnten sie nicht nur wertvolle Infos erhalten, wie sie auf dem besten und schnellsten Weg zu ihrem Ausbildungsplatz kommen können, sondern erlebten auch, dass das Sprechen mit den Personalern der Unternehmen gar nicht schlimm ist, sondern – im Gegenteil – die Firmen und Unternehmen sich auf die Jugendlichen richtig freuen und sie dazu einladen, sich zu bewerben. Neben Informationsgewinn wuchs bei den meisten dadurch das Selbstbewusstsein und die Erkenntnis, dass man sich ruhigen Mutes getrauen kann, mit einem Unternehmen Kontakt aufzunehmen. Eine gute Vorbereitung auf die heiße Phase der Ausbildungssuche ging am Nachmittag mit zufriedenen Teilnehmern auf allen Seiten zu Ende. Eine Schülerin gab ihr Tablet mit den Worten zurück: „Können wir das mal wieder machen“

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