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Friedrich-von-Schiller Schule Reilingen (Druckversion)

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Unsere Schule ist uns lieb und teuer

Reilingen feiert den ersten Spatenstich zum Erweiterungsbau der Friedrich-von-Schiller-Schule
 
Sehr viele Leute waren auf den Beinen, um die Feier anlässlich des offiziellen ersten Spatenstiches zur Erweiterung der Friedrich-von-Schiller-Schule mitzuerleben und mitzugestalten: Schulkinder, Eltern, Mitglieder des Lehrerkollegiums und der Gemeindeverwaltung, Gemeinderäte, Baufachleute und interessierte Reilinger Bürger.
„Herzlich willkommen und hallo“ tönte es freudig aus den Kehlen der Grundschulkinder, die unter der Leitung von Susanne Klemm die Feier eröffneten.

Bürgermeister Stefan Weisbrod gab den Startschuss für die Rohbau-Arbeiten zur Erweiterung des Schulgebäudes, einer der größten Investitionen der Gemeinde Reilingen. Die Bausumme für den Neubau einschließlich der Umbauten am Bestandsgebäude liegt bei 5,2 Millionen Euro.
„Unsere Schule ist uns lieb und teuer“ betonte der Bürgermeister und begrüßte die mutige Zukunftsentscheidung des Gemeinderates für diese Baumaßnahme.
Im Schuljahr 2018/2019 wurde in Reilingen die Gemeinschaftsschule eingerichtet, damals einzügig mit 25 Kindern. Jetzt schafft die Gemeinde die räumlichen Voraussetzungen für die vollständige Umsetzung der neuen Lernform. Für das Schuljahr 2019/2020 haben sich bereits 31 Schülerinnen und Schüler angemeldet, sodass zwei Gemeinschaftsschulklassen gebildet werden können. Weisbrod dankte dem Gemeinderat und allen, die das Projekt vorangetrieben und an seiner Vorbereitung tatkräftig mitgewirkt haben, der Schulleitung und dem Kollegium der Friedrich-von-Schiller- Schule, von wo innovative Konzepte für die Gemeinschaftsschule entwickelt und mitgetragen wurden, dem Architektur-Büro Jürgen Roth aus Schwetzingen und allen an der Planung und am Bau beteiligten Firmen, ebenso aber auch den Eltern und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der kommunalen Betreuung einschließlich dem Mensa-Team, das diese Feierstunde so schön vorbereitet hatten.
Sein besonderer Dank galt dem Land Baden-Württemberg, das „einiges der Kosten“ übernehmen wird, und dem aus Reilingen stammenden Landtagsabgeordneten Karl Klein, der in der Landeshauptstadt für die Reilinger eine  gewisse „Türöffner-Funktion“ hatte.
„Wer will fleißige Handwerker sehen,…“ skandierten die Erstklässlerinnen und Erstklässler aus der Tanz- und Sport-AG bei der kommunalen Betreuung unter der Leitung von Julia Lust. Die Kinder waren wie „Bob, der Baumeister“ in Handwerker-Ausrüstung und mit „schwerem Gerät“ angetreten, um choreografisch den Baubeginn zu symbolisieren.
Rektor Falk Freise dankte dem Bürgermeister für sein „Beharren in diesem zähen Prozess“. Er betonte, dass mit dieser Erweiterung der Schule die Wünsche der Eltern vor Ort sehr ernst genommen würden und sieht die Schule gut aufgestellt für die Zukunft: „Wir sind gut und werden es Allen zeigen“. Auch die Anmelde-Zahlen von Schülern aus den umliegenden Gemeinden entwickelten sich sehr positiv.
Architekt Jürgen Roth gab einen Überblick über den baulichen Aspekt. Vor drei Jahren hat er mit den ersten Planungen begonnen, Ende 2020 soll der Bau fertiggestellt sein. Das untere Geschoß des Neubaus, der in Richtung Mannherz-Hallen an das bestehende Schulgebäude angefügt wird, beherbergt die Mensa mit etwa 250 m² und die zugehörige vollausgestattete Kochküche. Im ersten und zweiten Obergeschoss entstehen jeweils sechs Klassenzimmer.
Die Mensa bietet rund 150 Sitzplätze, und die neue Küche wird neben Schülern der Friedrich-von-Schiller Schule auch die kommunale Kindertagesstätte und den Oberlin-Kindergarten mit Speisen versorgen.
Sven Seiler, Leiter der kommunalen Betreuungsangebote an der Friedrich-von-Schiller-Schule, überreichte dem Architekten eine „Zeitkapsel“ mit aktuellen Dokumenten, die von den Schülerinnen und Schülern zusammengestellt wurden. Sie soll in das Gebäude integriert werden und bleibt dort für nachfolgende Generationen als Erinnerung an den Neubaubeginn erhalten.
Die Gemeinschaftsschule Reilingen sichert eine systematische individuelle Förderung auf drei Niveaustufen:  grundlegend, mittel und erweitert. Diese drei Niveaustufen sind auf den Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss und - an einer weiterführenden Schule - das Abitur ausgerichtet.
Eine Gemeinschaftsschule hat deshalb einen erhöhten Raumbedarf, den eineinhalbfachen im Vergleich zur Werkrealschule. Jede Klasse hat ein eigenes Lernatelier, darin hat jede Schülerin und jeder Schüler seinen eigenen Arbeitsplatz. Zwei Klassen einer Jahrgangsstufe teilen sich einen sogenannten Input-Raum, was einem Klassenzimmer im bisherigen Sinn entspricht.
GP, Fotos: GP

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