Friedrich-von-Schiller Gemeinschaftsschule Reilingen

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400 Gebete steigen auf

Bei Nena waren es einst 99 Luftballons, die auf dem Weg zum Horizont waren – am Mittwoch waren es in Reilingen sogar fast 400 bunte, mit Helium gefüllte Ballons, die am Ende des Schuljahres-Abschluss-Gottesdienstes der Friedrich-von-Schillerschule in den strahlenden blauen Himmel aufstiegen.

Im Vorfeld hatten die Schülerinnen und Schüler fleißig Fürbitten und Dankgebete auf kleine Zettel geschrieben – und „Danke sagen“ war auch das Thema des Gottesdienstes, der in der Evangelischen Kirche in Reilingen begann. Kaplan Tobias Streit und Pfarrerin Eva Leonhardt haben die Liturgie gemeinsam mit den Religionslehrkräften und Schülerinnen und Schülern verschiedener Jahrgangsstufen vorbereitet und gestaltet.

Der Grundgedanke: Wie bei einem großen Dampfer jede kleine Schraube, jeder Nagel und jede Planke wichtig ist, damit das Schiff zusammenhält, so ist in der Schule jedes Kind und jeder Erwachsene ein wichtiger Teil der Mannschaft. Und wenn wir aufeinander achten und einander verzeihen und helfen, dann hat das Schiff, das sich Schillerschule nennt, immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel.

Kapiän“ Falk Freise stand in diesem Gottesdienst übrigens nicht vorne auf der Brücke, sondern saß im hinteren Teil des Schiffes auf der Orgelbank. „Danke für das vergang’ne Schuljahr…“ schallte es gleich zu Beginn laut und kräftig aus 400 Kehlen durch die Kirche.

Höhepunkt war zweifellos die eingangs erwähnte Luftballonaktion. Noch in der Kirche kündigte Tobias Streit an: „Wir machen jetzt etwas, das so noch nie dagewesen ist: wir teilen den Gottesdienst!“. Und so machte sich die Gemeinde nach dem Evangelium auf den Weg zum Schulgelände. Dort bekam jedes Kind einen Luftballon, an den eines der selbstgeschriebenen Gebete gebunden war. Auf dem Vorplatz wurden die Ballons dann als ein Meer aus Farben mit besten Wünschen und Hoffnungen in den Himmel gelassen und der Gottesdienst mit einem gemeinsam gesprochenen Segen beendet.

Die Ballons, die sogar biologisch abbaubar sind, wurden frühmorgens von den älteren Schülern Stück für Stück mit Gas gefüllt und mit einer Schnur und einem Zettel versehen. Auch wenn der Aufwand hoch war - es hat sich gelohnt. Am Ende waren sich jedenfalls alle einig: „Das machen wir nächstes Jahr wieder so!“




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